Videos in der Unternehmenskommunikation eignen sich, um Informationen zu vermitteln, Abläufe zu erklären und Zielgruppen persönlich anzusprechen. Allerdings muss das Format zum jeweiligen Ziel passen: Ein Management-Update erfüllt eine andere Aufgabe als ein Tutorial oder Produktvideo. Deshalb stellt dieser Beitrag zehn Formate vor und hilft bei der Auswahl.

Inhaltsangabe
- Videos in der Unternehmenskommunikation: Aufgaben und Einsatzbereiche
- Videos in der Unternehmenskommunikation: Welches Format passt?
- Unternehmensvideos für die interne Kommunikation
- Unternehmensvideos für die externe Kommunikation
- Welche Unternehmensvideos funktionieren intern und extern?
- Videos in der Unternehmenskommunikation richtig planen
- Unternehmensvideos zielgruppengerecht bereitstellen
- Videos in der Unternehmenskommunikation mit VIMP
- Fazit: Unternehmensvideos gezielt einsetzen
- Häufige Fragen zu Videos in der Unternehmenskommunikation
Videos in der Unternehmenskommunikation: Aufgaben und Einsatzbereiche
Videos können Prozesse erklären, Wissen vermitteln, Orientierung geben und persönliche Einblicke ermöglichen. Besonders sinnvoll sind sie, wenn eine visuelle Darstellung oder direkte Ansprache einen erkennbaren Mehrwert bietet.
Allerdings ersetzen Videos nicht automatisch E-Mails, Dokumente oder persönliche Gespräche. Vielmehr sollte jedes Unternehmensvideo eine konkrete Kommunikationsaufgabe erfüllen.
Die strategische Bedeutung von Videos behandeln wir ausführlich im Beitrag Corporate Communication mit Video. In diesem Artikel geht es dagegen um die praktische Frage, welches Format zu welcher Kommunikationsaufgabe passt.

Nicht der Produktionsaufwand entscheidet über den Erfolg eines Unternehmensvideos. Entscheidend ist, ob es die richtige Botschaft für die richtige Zielgruppe vermittelt.
Videos in der Unternehmenskommunikation: Welches Format passt?
Das passende Videoformat ergibt sich aus Kommunikationsziel, Zielgruppe und gewünschtem Ergebnis. Der folgende Format-Finder bietet deshalb eine erste Orientierung:
| Kommunikationsziel | Zielgruppe | Passendes Videoformat |
|---|---|---|
| Orientierung geben | Mitarbeitende | Management-Update |
| Veränderungen erklären | Mitarbeitende | Change- oder Projektvideo |
| Den Einstieg erleichtern | Neue Mitarbeitende | Onboarding-Video |
| Wissen vermitteln | Mitarbeitende, Partner oder Kunden | Schulungs- und Lernvideo |
| Einen Ablauf zeigen | Interne oder externe Nutzer | Tutorial oder Erklärvideo |
| Ein Produkt vorstellen | Interessenten und Kunden | Produkt- oder Servicevideo |
| Bewerber ansprechen | Potenzielle Mitarbeitende | Recruiting-Video |
| Das Unternehmen präsentieren | Kunden, Bewerber und Öffentlichkeit | Corporate Video |
| Erfahrungen belegen | Interessenten und Kunden | Referenzvideo |
| Austausch ermöglichen | Interne oder externe Teilnehmer | Livestream oder Webinar |

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Unternehmensvideos für die interne Kommunikation
Für die interne Unternehmenskommunikation bieten sich vor allem Management-Updates, Change-Videos, Onboarding-Inhalte und Schulungsvideos an. Damit schaffen Unternehmen Orientierung und stärken sowohl die Mitarbeiterkommunikation als auch den Wissenstransfer.
Unternehmensvideos für die externe Kommunikation
Produktvideos, Recruiting-Videos, Corporate Videos und Kundenreferenzen unterstützen die externe Kommunikation. Sie erklären Leistungen, geben Einblicke in das Unternehmen und erleichtern Interessenten dadurch eine fundierte Entscheidung.
Welche Unternehmensvideos funktionieren intern und extern?
Tutorials, Erklärvideos, Livestreams und Webinare können sowohl interne als auch externe Zielgruppen erreichen. Entscheidend sind dabei der Inhalt, der Verbreitungsweg und die jeweiligen Zugriffsrechte.
Tutorials als erklärende Unternehmensvideos
Ein Tutorial zeigt einen konkreten Ablauf Schritt für Schritt. Intern kann es zum Beispiel einen Freigabeprozess erklären, während es extern Kunden bei der Nutzung eines Produkts unterstützt. Klare Titel und Kapitelmarken erleichtern außerdem die Orientierung.
Livestreams und Webinare für interne und externe Zielgruppen
Livestreams eignen sich für Townhall-Meetings, Schulungen, Produktvorstellungen und digitale Veranstaltungen. Anschließend kann die Aufzeichnung als Video-on-Demand bereitgestellt werden. Dadurch entsteht aus einem einmaligen Ereignis eine dauerhaft nutzbare Ressource.
Videos in der Unternehmenskommunikation richtig planen
Unternehmen sollten das Videoformat anhand von Ziel, Zielgruppe, Nutzungsdauer und Schutzbedarf auswählen. Die folgenden vier Fragen helfen dabei:
- Was soll das Video erreichen?
Soll es informieren, erklären, Wissen vermitteln, Vertrauen aufbauen oder einen Dialog ermöglichen?
- Wer soll das Video sehen?
Eine interne Information benötigt einen anderen Kontext als ein Produktvideo für neue Interessenten.
- Wie lange bleibt der Inhalt aktuell?
Tutorials, Schulungen und Onboarding-Inhalte sollten modular aufgebaut und außerdem regelmäßig überprüft werden.
- Wie darf das Video bereitgestellt werden?
Vertrauliche Inhalte benötigen andere Zugriffsregeln als öffentliche Produkt- oder Recruiting-Videos.
Darüber hinaus sollten Untertitel und Transkripte frühzeitig eingeplant werden. Die Web Accessibility Initiative des W3C beschreibt Untertitel als synchronisierte Textalternative für Sprache und wichtige Audiosignale.
Unternehmensvideos zielgruppengerecht bereitstellen
Unternehmensvideos sollten dort verfügbar sein, wo die vorgesehene Zielgruppe sie einfach und mit den passenden Zugriffsrechten erreicht. Öffentliche Reichweite und geschützte interne Bereitstellung sind deshalb getrennt zu betrachten.
Öffentliche Videos können zum Beispiel auf der Unternehmenswebsite, in sozialen Netzwerken oder auf Videoportalen erscheinen. Die Besonderheiten von YouTube für Unternehmen behandeln wir in einem eigenen Beitrag.
Management-Updates, interne Schulungen oder geschützte Aufzeichnungen benötigen hingegen eine Plattform mit Rollen und Medienberechtigungen. Weitere Auswahlkriterien finden Sie außerdem in unserem Beitrag über Video-Datenschutz und sichere Videoplattformen.
Videos in der Unternehmenskommunikation mit VIMP
VIMP unterstützt Unternehmen dabei, Videos zentral zu verwalten und kontrolliert für interne oder externe Zielgruppen bereitzustellen. On-Demand-Medien lassen sich dabei in Kategorien, Channels, Alben und Gruppen strukturieren. Darüber hinaus können Livestreams in das Videoportal integriert werden.
Mit VIMP Enterprise lässt sich der Zugriff auf einzelne Medien über Rollen und Medienberechtigungen begrenzen. Für die Integration in bestehende IT-Landschaften stehen außerdem LDAP, SAML 2.0 und eine REST-API zur Verfügung.
VIMP kann On-Premises oder im Rahmen des Full Managed Hostings betrieben werden. Dadurch lassen sich unterschiedliche Einsatzbereiche abbilden – vom internen Management-Update bis zum öffentlich eingebundenen Produktvideo.
Fazit: Unternehmensvideos gezielt einsetzen
Erfolgreiche Videos in der Unternehmenskommunikation beginnen mit einer klaren Kommunikationsaufgabe. Erst wenn Zielgruppe, Botschaft und gewünschtes Ergebnis feststehen, lässt sich das passende Format auswählen.
Dafür braucht nicht jedes Thema einen aufwendigen Unternehmensfilm. Häufig erfüllt ein kurzes Tutorial, ein persönliches Update oder eine kompakte Produktdemo die jeweilige Aufgabe besser.
Wer das Format bewusst auswählt, kann Unternehmensvideos somit gezielt für die interne und externe Kommunikation einsetzen.
Häufige Fragen zu Videos in der Unternehmenskommunikation
Für die Unternehmenskommunikation eignen sich unter anderem Management-Updates, Change-Videos, Onboarding-Inhalte, Schulungen, Tutorials, Produktvideos, Recruiting-Videos, Corporate Videos, Referenzvideos und Livestreams.
Unternehmensvideo ist ein Oberbegriff für Videos, die ein Unternehmen intern oder extern einsetzt. Corporate Video bezeichnet dagegen meist einen repräsentativen Unternehmens- oder Imagefilm.
Ein Unternehmensvideo sollte so kurz wie möglich und so ausführlich wie nötig sein. Die passende Länge hängt deshalb von Thema, Zielgruppe und Einsatzzweck ab.
Öffentliche Videos können über Websites oder öffentliche Videoportale verbreitet werden. Vertrauliche Inhalte benötigen hingegen eine Plattform mit geeigneten Rollen und Zugriffsrechten.
Öffentliche Videos können über Websites oder öffentliche Videoportale verbreitet werden. Vertrauliche Inhalte benötigen hingegen eine Plattform mit geeigneten Rollen und Zugriffsrechten.
Der Erfolg hängt vom jeweiligen Kommunikationsziel ab. Geeignete Kennzahlen sind zum Beispiel Aufrufe, Wiedergabedauer, Abschlussquote, Interaktionen oder konkrete Anfragen. Bei internen Videos können außerdem Rückfragen, Teilnahmequoten oder absolvierte Lerninhalte relevant sein.
Nicht jedes Unternehmensvideo benötigt eine aufwendige Produktion. Für ein internes Update oder ein kurzes Tutorial reichen häufig eine verständliche Aufnahme, guter Ton und eine klare Struktur. Bei Image-, Recruiting- oder Produktvideos kann eine professionelle Umsetzung dagegen die gewünschte Wirkung unterstützen.