Wie Online-Videos zum idealen Werkzeug für E-Learning werden

2017-09-28

Videos spielen eine entscheidende Rolle in E-Learning-Prozessen. Sie haben sich mittlerweile gegenüber Webinaren und Apps durchgesetzt, da sie in den wesentlichen Punkten Weiterbildung und Wissensaustausch, aber auch -archivierung klare Vorteile bieten[1]. Lesen Sie hier, wie Sie Online-Videos bestmöglich in Ihr E-Learning-Konzept integrieren können und wie ViMP Sie dabei unterstützt!

Wie Online-Videos zum idealen Werkzeug für E-Learning werden

Welche Vorteile bieten Online-Videos?

Mit Online-Videos lassen sich Weiterbildungsmaßnahmen je nach Bedarf individuell und flexibel gestalten und anpassen. So können einerseits große Mitarbeiter-Gruppen auf einmal geschult werden, andererseits kann auch auf kleinere Gruppen mit speziellen Bedürfnissen und Anforderungen oder (Positions-)Ansprüchen mit entsprechend zugeschnittenen Online-Videos gezielt eingegangen werden. Mit ViMP können Sie spezifische Benutzerrollen für die jeweilige Lerneinheit direkt adressieren. Auf Wunsch können die Mitarbeiter auch jederzeit ihr eigenes Tempo durch Anhalten oder Vorspulen der Lerneinheit bestimmen, um so weder über- noch unterfordert zu werden, wie es oft bei Präsenzveranstaltungen der Fall ist. Videos lassen sich zudem archivieren, was einerseits der individuellen Lerngeschwindigkeit und dem Wiederholungsbedarf zugutekommt, andererseits bleibt das kommunizierte Wissen auch langfristig und nachhaltig im Unternehmen bestehen. Das gilt auch, wenn der jeweilig produzierende Mitarbeiter nicht mehr dort arbeitet – immerhin kann prinzipiell jeder Mitarbeiter (mit einer entsprechenden Rolle und Berechtigung) Lernvideos erstellen und den Kollegen zur Verfügung stellen. Somit kann ein interaktiver und effizienter Wissensaustausch jederzeit gewährleistet werden.

Aber auch die Variationsbreite von Videos spielt eine wichtige Rolle: Sowohl Tutorials, als auch Erklärvideos oder aber Livestreams und Übertragungen von Veranstaltungen sind möglich. Mit der ViMP E-Learning Erweiterung haben Sie überdies die Möglichkeit videobasierte Lernkurse selbst zu erstellen. Einzelne Lerneinheiten können zusätzlich durch weitere Dokumente ergänzt werden. Mit Erreichen der definierten Mindestpunktzahl können zusätzlich eigene Zertifikate auf Wunsch automatisch versendet werden. Aber auch weitere Funktionen wie ein nur einmaliges Abspielen oder die fehlende Möglichkeit das Video anzuhalten sind möglich. Somit kann sichergestellt werden, dass der Fokus des Mitarbeiters bei der Lerneinheit liegt und er nicht durch Facebook, WhatsApp und Co. abgelenkt ist. Doch Online-Videos sind nicht nur inhaltlich flexibel, sondern sind auch zeit- und ortsunabhängig. Dadurch lassen sie sich nicht nur perfekt in den Unternehmensalltag mit terminlichen und personellen Widrigkeiten eingliedern, sondern sparen überdies noch Zeit und Kosten für etwaige Meetings und Reisen zu Schulungszwecken ein.

Wann sind Online-Videos sinnvoll?

Anhand dieser Punkte haben Sie schon eine sehr gute Ahnung davon, ob Online-Videos auch für Ihr Unternehmen sinnvoll sein könnten. Dabei gilt es sicherlich, dennoch Kosten (Zeit und Aufwand) und Nutzen abzuwägen. Besonders geeignet erscheinen Videos im Fortbildungsbereich vor allem in puncto Tutorials bzw. Erklärvideos. Hierbei können komplexe technische Vorgänge einfacher, schneller und nachvollziehbarer dargestellt werden – ganz im Gegensatz zu einer komplexen, schriftlichen mehrseitigen Anleitung. Dies ist in den meisten Branchen von Vorteil, gerade auch in technischen Betrieben, und kann ergänzend zu Lernvideos bereitgestellt werden. Aber auch Verkaufstrainings können ganz einfach und effektiv über Online-Videos vermittelt werden – ideal für Unternehmen mit einem größeren Außenvertrieb. Generell können Unternehmen von E-Learning über Online-Videos profitieren, sobald Wissen vermittelt und ausgetauscht werden soll.

Wie setze ich Online-Videos richtig ein?

Idealerweise sollten an dieser Stelle nun die Vor- und Nachteile eine Art Guideline liefern, wie Online-Videos bestmöglich zu E-Learning-Zwecken eingesetzt werden können. Ein wichtiger Punkt ist dabei sicher, die Inhalte einerseits so individuell zuzuschneiden wie nötig, und gleichzeitig so verallgemeiner- und wiederverwendbar wie möglich. Dabei kann auf die jeweiligen Charakteristika des Unternehmens, der Abteilung oder des Teams eingegangen, und die Videos gleichzeitig mehrfach genutzt werden. Der Idealfall wäre, dass die Unternehmen zukünftig an den Punkt kommen, in dem sie monatliche Zeitkontingente ausrufen können, um den Mitarbeitern genügend Zeit und Raum zum Lernen zur Verfügung zu stellen. So könnten sie sich die Arbeit individuell und bedarfsgerecht einteilen und haben dennoch genügend freie Ressourcen für effektives Lernen.

Mit ViMP haben Sie verschiedene Möglichkeiten, E-Learning zu betreiben und Wissen medienbasiert weiterzugeben: Nutzen Sie entweder die eingebauten ViMP-Funktionen oder binden Sie ViMP an Ihr Learning-Management-System (LMS) an. In ersterem Fall nutzen Sie ViMP als eine Art Datenbank zum Austausch, zur Verwaltung und zur Archivierung von Wissen. Dabei lassen sich die Medien auf unterschiedliche Weise strukturieren: über Channels, Alben, Gruppen oder Kategorien. Medienberechtigungen stellen dabei sicher, dass jeder Mitarbeiter ausschließlich das für ihn bestimmte Material einsehen kann. Wenn Sie die LMS-Erweiterung nutzen, können Sie Videos in Ihre Lernkurse einbinden und Sie direkt in Ihr LMS (z.B. ILIAS oder Moodle) hochladen. Den Möglichkeiten von Online-Videos sind keine Grenzen gesetzt. Sie kennen Ihre Mitarbeiter am besten und wissen, welche der genannten Punkte optimal auf Sie zutreffen – probieren Sie es aus!

Für weitere Informationen zu ViMP als E-Learning-Tool lesen Sie auch diesen Artikel oder kontaktieren Sie uns direkt via Telefon (+49 (0)89 1200 1020) oder über unser Kontaktformular.

 

[1] hochschulforumdigitalisierung.de: „mmb-Trendmonitor 2017 ‚Vom Corporate Learning zum Cyber Learning‘.“ https://hochschulforumdigitalisierung.de/de/news/mmb-trendmonitor-2017-vom-corporate-learning-zum-cyber-learning (08.08.2017).

 

 

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